Phase 4: Integration semantischer Recherche- und Wissensagenten (Vane / Perplexica)
Problemstellung
Bis Phase 3 wurde eine Multi-LLM-Pipeline gebaut; ab Phase 4 beginnt der Übergang zu einer lokalen Agenten- und Wissensarchitektur. Basis dafür ist Wissenskollektion. Da die reine Multi-Model-Schreibpipeline zwar kreative Texte erzeugen, analysieren und konsolidieren konnte, war sie jedoch weiterhin auf den aktuell übergebenen Kontext beschränkt. Dies führte insbesondere bei komplexen Projekten zu Problemen wie:
- fehlendem externen Fachwissen,
- begrenzter Kontextgröße,
- unvollständigem Worldbuilding,
- mangelnder Quellenvalidierung,
- schwieriger Navigation großer Wissensbestände.
Es entstand daher die Anforderung, ein semantisches Recherche- und Retrieval-System in die lokale Pipeline zu integrieren.
Ziele
- Erweiterung der lokalen Pipeline um Retrieval-Augmented Generation (RAG)
- Integration lokaler und externer Wissensquellen
- Semantische Dokumentensuche
- Automatische Kontextanreicherung
- Unterstützung von Faktenprüfung und Recherche
- Vorbereitung agentischer Workflows
Vane / Perplexcia 2.0
Die Untersuchung von Perplexica (Perplexcity, nur open-source) als lokaler Such- und Recherche-Agent hat folgendes ergeben:
Widmungen:
- kontextabhängige Wissensaggregation,
- semantische Navigation,
- projektübergreifendes Gedächtnis,
- Unterstützung autonomer Agenten.
Eigenschaften:
- lokaler Betrieb,
- Websuche,
- Retrieval-Augmented Generation,
- Quellenangaben,
- OpenAI-kompatible Schnittstellen.
Angedachte, erweiterte Architektur
Benutzer
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WRITE / REVIEW Pipeline
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Memory-System
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Vane / Perplexica
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Semantische Recherche
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Kontextanreicherung
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LLM-Agenten
Erkenntnisse
Die Untersuchungen zeigten, dass zukünftige lokale KI-Systeme weniger aus einzelnen Sprachmodellen bestehen werden, sondern aus:
- spezialisierten Agenten,
- persistentem Langzeitgedächtnis,
- semantischen Suchsystemen,
- Retrieval-Komponenten,
- dynamischen Workflow-Engines.
Dabei wurde deutlich, dass:
- die Qualität der Wissensbeschaffung häufig wichtiger ist als die Größe des verwendeten Sprachmodells,
- lokale Retrieval-Systeme Halluzinationen erheblich reduzieren können,
- semantische Suche und Memory-Systeme zentrale Bestandteile zukünftiger Agentenarchitekturen darstellen.
Ergebnis
Die Integration von Vane und Perplexica markierte den Übergang von einer reinen Multi-LLM-Schreibpipeline hin zu einer allgemeinen lokalen Wissens- und Agentenplattform.
Damit wurde die Grundlage geschaffen für:
- agentische Workflows,
- semantisches Langzeitgedächtnis,
- autonome Recherche,
- wissensgestützte Generierung,
- sowie zukünftige lokale Multi-Agent-Systeme.